Scheinpendel - Uhren
Scheinpendel
Nett gemogelt: Das Scheinpendel täuschte die damaligen Besitzer, indem es die Genauigkeit einer Pendeluhr vorgab, ohne deren Technik zu besitzen. Die Erfindung des Pendels 1656 wird Huygens zugeschrieben, der damit eine erhebliche Verbesserung der Ganggenauigkeit erzielt. Zumeist wurden diese Scheinpendel auf der Werksplatine montiert: Der Kloben wurde segmentförmig durchbrochen und auf einen Schenkel der Unruh montierte man eine Scheibe, so dass der Eindruck eines Pendels erzielt wurde. dieser Uhr wurde das Scheinpendel auf die Zifferblattseite verlegt. Die dadurch frei gewordene Rückplatine konnte komplett für Gravuren Verwendung finden.
Weitere Begriffe aus dem Uhren Glossar:
ChronoItalienische StundenWiener SchlagHersteller mit Buchstabe S
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