Uhrenarten
Uhrenarten
Eine nicht mehr wegzudenkende Erfindung ist die Uhr. Doch welche Uhrenarten gibt es eigentlich? Es existieren mittlerweile sehr viele Uhrenarten. Die Laufbahn der Uhr beginnt in der Antike. Dort wurde die Zeit mit Sonnen-, Wasser- oder Sanduhren gemessen. Die ersten Räderuhren sind um 1300 als Turmuhren erwähnt. Uhren mit Federzug wurden als Standuhren im 14. Jahrhundert erbaut. 1510 stellte der Nürnberger P. Henlein die erste tragbare Uhr in Form einer Dose her. Mit den Jahren wurden die Zeitgeber dann immer genauer und kleiner. Die ersten mechanischen Uhren, beispielsweise Omas Kuckucksuhr oder die einfache Armbanduhr, wurden Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt.
So eine Uhr hat auch ein Innenleben. Das Herz einer jeden Uhr ist sein Getriebe. Im Falle der mechanischen Uhren wird dieses durch Federn oder Gewichte angetrieben. Damit alles im Gleichklang läuft, benötigen diese Triebwerke eine Gangregelung. Dies erfolgt über ein schwingendes Pendel oder ein Schwingrädchen mit Spiralfeder. Die Zeiger müssen synchron mit dem Schwingsystem laufen, das mit einer Blockierung durch Anker oder Zylinder erfolgt.
Elektrische Uhren sind anders gestrickt. Hier werden als Schwingsystem die Schwingungen eines Quarzes (Quarzuhren) ausgenutzt. Bei Atomuhren werden die Schwingungen durch Atome oder Moleküle verursacht. Elektrische Schwingkreise sorgen beispielsweise mit Hilfe von Stimmgabeln für Schwingungen.
Sehr modern sind heutzutage Uhren mit digitaler Anzeige. Hier werden farbige Dioden für die LED- Anzeige oder Flüssigkristalle bei der LCD- Anzeige verwendet.
Seit Erfindung der Uhren werden diese immer weiter entwickelt, verkleinert oder veredelt. Die Spanne reicht von der Armbanduhr, zum Wecker über Taucher- oder Fliegeruhren. Jede Einzelne hat ihre Bewandtnis und ein Einsatzgebiet. Eine Armbanduhr begleitet ihren Träger als kleine omnipräsente Zeitanzeige. Ein Wecker dient der Markierung einer bestimmten Zeit, wohin gegen der Kurzzeitwecker oder auch Eieruhr genannt, das Ende eines Zeitraums angibt. Auf Schiffen kommt die sogenannte Glaseruhr zum Einsatz, welche den Wachwechsel vorgibt. Immer paarweise gekoppelte, alternativ tätige Uhrwerke einer Schachuhr vermindern den separat vorgegebenen Zeitraum bis zum Ablauf. Auch für Astronomiefans gibt es Uhren. Eine Mondphasenuhr zum Beispiel zeigt zusätzlich zur Zeit die Mondphasen an. Die Astronomische Uhr hingegen gibt Auskunft über den Stand der Sonne zu den Gestirnen. Besonders robuste Uhren sind die Taucher- und Fliegeruhren. Sie benötigen eine massive Bauweise und spezielle Funktionen, denn sie müssen höheren Belastungen standhalten als normale Uhren.
Es gibt zahlreiche Arten von Uhren und jede hat ihren Liebhaber. Auch bei den Formen, Farben, Materialien und Preisen gibt es enormen Spielraum. Ein großes Sortiment umfassen die Armbanduhren. Hier unterscheidet man unter Damen- und Herrenuhren. Wie soll sie geschaffen sein? Mit Lederarmband oder Gliederband, digital oder aus Quarz? Wie soll das Zifferblatt aussehen, mit Ziffern oder Zeichen? Natürlich belaufen sich die Kosten je nach Art und Ausstattung mit immenser Spannweite. Auch bei den Wanduhren, Standuhren oder Taschenuhren gibt es viele Varianten der Herstellung und der Art und Weise der Gestaltung.
Fakt ist... ein Leben ohne den Zeitmesser ist kaum mehr vorstellbar, denn wer möchte schon gerne das Zeitgefühl verlieren!?
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